E-Mail Sommerferien 2024

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Als man mich gefragt hat, ob ich nicht Lust auf ein 3- wöchiges Praktikum in einer französischen Motor­rad­werk­statt habe, habe ich nicht lange überlegt und sofort zugesagt. Und ich würde es jederzeit wieder tun!

Nach einer schnellen und gründlichen Vorbereitung konnte dem Praktikum in Frankreich nichts mehr im Wege stehen: Am 02.04.2024 sind mein Praxislehrer Christian Dörfer und ich mit dem Auto nach Frankreich aufgebrochen. Die ersten zwei Tage haben wir uns die Partnerschule, die das Praktikum mit uns organisiert hat, besucht und die einzelnen Abteilungen besichtigt.

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Nach dem Ankommen und Erkunden von Rouen habe ich mit meinem Praktikum in einer kleinen Werkstatt begonnen. Die Werkstatt war klein und gemütlich, ich habe dort mit zwei Auszubildenden und dem Chef geschraubt. Mein Arbeitstag begann um 9:00 Uhr und ging bis 17:30 Uhr, dazwischen hatte ich zwei Stunden Pause.

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Wir hatten sehr viel zu tun und der Chef hat mir so viel Vertrauen entgegengebracht, dass ich auch allein und selbstständig an den Motorrädern schrauben durfte. Dadurch konnte ich meine theoretischen und praktischen Fähigkeiten gut anwenden und selbstständig arbeiten. Am Wochenende und in meiner Freizeit konnte ich die Tage so verbringen, wie ich wollte und die Zeit selber einteilen. In Rouen gibt es wirklich viel zu entdecken und zu unternehmen!

Ich hatte ein kleines gemütliches Appartement mit einer Kochnische und einem großen Bett. Verpflegt habe ich mich die meiste Zeit selbst und wenn ich mal keine Lust hatte zu kochen, bin ich auch Mal essen gegangen.

Meine Rückreise habe ich am 19.04.2024 mit dem Zug von Rouen nach Hannover HBF angetreten. Die Reise hat etwa 12 Stunden gedauert, dafür war sie sehr angenehm und ich musste nur drei Mal umsteigen. Da das Budget für die Rückreise großzügig bemessen war, konnte ich sogar in der 1. Klasse reisen.

Mein Fazit zum Auslandspraktikum in Frankreich: Ich würde es jederzeit wieder tun und kann es jedem nur weiter­empfeh­len

Ich konnte meine Fähigkeiten, die ich aus Deutschland mitgebracht habe, gut in Frankreich einsetzten und auch die Arbeitsweise der Franzosen kennenlernen.  Meine Befürchtungen, die ich am Anfang der Reise hatte, wurden nicht bestätigt, denn die Kommunikation mit den Franzosen war einfacher als gedacht. Obwohl die Franzosen nur wenig bis gar kein Englisch sprechen und ich auch kein gutes Französisch spreche, habe ich mich gut mit Übersetzer-Apps, Händen und Füßen verständigt, das war kein Problem.

Durch das gute und ausreichende Budget, das mir von Erasmus+ zur Verfügung gestellt wurde, konnte ich das Auslandspraktikum gut finanzieren.

Wer also die Chance hat, ein solches Praktikum im Ausland zu machen, sollte diese nutzen, um neue Erfahrungen sammeln.

 

Leonard (Schüler in der Berufsfachschule Fahrzeugtechnik, Klasse RS23b)

 

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